Politische Mehrheiten beim Thema Wolf entscheidend

Landleben ist ein Lebensgefühl, wir möchten es erhalten. Dazu braucht es eine genaue Erfassung der Wolfsbestände und deren Regulierung.“ In dieser Forderung waren sich die FDP und Vertreter einer regionalen Initiative von betroffenen Tierhaltern – angeführt von Anne Friesenborg aus Großheide Kreis Aurich – einig. Sie trafen sich gestern in Neukamperfehn, Kreis Leer, zum Austausch. Nur wenn regional differenzierte Obergrenzen für die Population festgelegt würden, sei ein Zusammenleben mit dem Wolf dauerhaft tragbar, betonte Gero Hocker, landwirtschaftlicher Sprecher der FDP Fraktion im Bundestag. Die Küste mit ihren Außen- und Binnendeichen sei da besonders schutzbedürftig und könne keine Wolfspopulation tragen, so der FDP Politiker. „Um hier Fortschritte zu erzielen, braucht es andere politische Mehrheiten am kommenden Sonntag,“ unterstrich der FDP Abgeordnete aus Achim. Die Grünen hätten in der Vergangenheit aus ideologischen Gründen tatsächliche Fortschritte in dieser Frage verhindert.   „ Fachlichkeit statt Ideologie ist unser Motto“, so der FDP Bundestagsabgeordnete Gero Hocker abschließend.