FDP: Enttäuscht, aber nicht verzweifelt

Die Freien Demokraten im Kreis Leer haben nach der verlorenen Wahl zum Bundestag ihrem Wahlkreis-Kandidaten Ferhat Asi gedankt. „Ferhat hat viel Zeit und Kraft in die Kampagne investiert und war ein 1A-Vertreter der liberalen Sache der Freiheit,“ betont der FDP Kreisvorsitzende Jens Völker aus Bunde. Völker hob hervor, dass es bei einer Kandidatur nicht allein um das Parteiinteresse geht, sondern um einen Dienst am Land: „Unser Dank ist nicht pflichtschuldig, sondern aufrichtig. Ferhat Asi hat sich - wie die anderen Kandidaten auch - um unsere Demokratie verdient gemacht, diese lebt vom ehrenamtlichen Engagement.“ Mit bundesweit unter 5% Zustimmung hatte die FDP am letzten Sonntag den Einzug in den Deutschen Bundestag verpasst. Damit habe die Partei für den Ausstieg aus der Ampel-Koalition einen hohen Preis bezahlt. „Um eine Wirtschaftswende zu ermöglichen und in der fragilen Weltlage die europäische Rolle Deutschlands zu stärken, bereuen wir diesen Schritt aber nicht,“ sagte Völker in der Wahlnachlese des Kreisvorstandes. Die FDP müsse und werde sich neu aufstellen, so Völker. „Wir sind enttäuscht, aber nicht verzweifelt. Es braucht weiter eine liberale Stimme und freiheitliche politische Kraft der Mitte in Deutschland. Die 7747 Überzeugungs- und Bekenntnisstimmen für die Freiheit im Wahlkreis sind Auftrag genug für uns, auch hier vor Ort weiter zu arbeiten und nicht aufzugeben,“ so Völker abschließend.