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FDP Ems-Jade: Bei VW sitzt das Problem nicht nur in Wolfsburg, sondern auch in Hannover

Die Krise bei Volkswagen trifft die Region unmittelbar. Der FDP-Bezirksverband Ems-Jade richtet den Blick auf die strukturellen Ursachen in der Automobilindustrie und macht deutlich: Ohne bessere Rahmenbedingungen sind Arbeitsplätze in der Industrie nicht zu retten. Das Land Niedersachsen hat seine Hausaufgaben nicht gemacht und muss dringend einen Aktionsplan für bessere Standortbedingungen vorlegen.

Dazu erklärt Moritz Cvoro, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Ems-Jade:

„Der Beschluss des VW-Aufsichtsrates trifft unsere Region und vor allem die vielen Mitarbeiter mit ihren Familien hart und macht schonungslos deutlich, wie ernst die Lage ist. Wer als Ministerpräsident jetzt von zukunftsfähigen Konzepten spricht, während viele Mitarbeiter in Emden nun absehbar ihre Jobs verlieren, ist offenbar noch nicht in der Realität angekommen. 

Es wird immer klarer: Bei VW sitzt das Problem nicht nur in Wolfsburg, sondern auch in Hannover. Wenn für das Land Niedersachsen als Miteigentümer weiterhin eine erklärte Gegnerin des Individualverkehrs im Aufsichtsrat sitzt, macht das deutlich: Spätestens jetzt müssen statt Politikern Menschen mit echtem Sachverstand und Wirtschaftskompetenz die Geschicke des Unternehmens mitbestimmen. Insgesamt braucht es vom Land Niedersachsen endlich einen klaren Aktionsplan für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Dazu gehören nicht nur Entlastungen bei Steuern und Abgaben für Arbeitnehmer und Unternehmen, sondern vor allem auch niedrigere Energiepreise und weniger unnötige Regeln für Unternehmensansiedlungen und Infrastrukturprojekte.”