Christian Dürrs Einsatz verdient Respekt

Zu der Erklärung des Bundesvorsitzenden der Freien Demokraten, Christian Dürr, nicht erneut für den Bundesvorsitz zu kandidieren, erklärt der FDP-Kreisverband Leer:

Vor einem Jahr hat Christian Dürr den Mut gehabt, die FDP nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag zu führen. Wo andere gezögert haben, war Christian Dürr bereit, Verantwortung für die Erneuerung der FDP zu übernehmen. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Dass er sich jetzt erneut in den Dienst und Zusammenhalt der Partei stellt, zeigt Größe und verdient Respekt. Auch die Arbeit unserer Generalsekretärin Nicole Büttner, die neben dem Führen ihres Unternehmens viel Zeit und Kraft in die ehrenamtliche politische Arbeit investiert hat, hat unserer Partei gutgetan. Die beiden haben immer Glaubwürdigkeit und Empathie verkörpert. Wir Freie Demokraten sind uns einig, dass das weiterhin eine wichtige Rolle in der FDP spielen muss. Denn unabhängig davon, wer der neue Bundesvorsitzende wird, muss ein echtes Team an der Spitze der Partei stehen. Dass es um den Vorsitz einen Wettbewerb gibt, zeigt, dass die FDP lebendig ist.

Die Mehrheit der Menschen in unserem Land hat den Eindruck, Engagement und Fleiß lohnen sich nicht mehr. Ihnen wollen wir mit klaren Lösungen zur Seite stehen. Mehr gesellschaftliche und wirtschaftliche Freiheit braucht ein Fundament aus funktionierender Infrastruktur, guter Bildung und Rechtsstaatlichkeit. Vor der anstehenden Kommunalwahl machen wir daher umso mehr deutlich: Die FDP ist mit ihren Werten der Freiheit und Eigenverantwortung eine Partei, die mit klarem Kurs gestaltet, statt nur zu kommentieren. Wir wollen einen Staat, der die Menschen nicht im Stich lässt, sie aber weitgehend in Ruhe lässt.

Diese Stimme fehlt derzeit auf der politischen Bühne. Wir sind überzeugt, dass mit solch klaren Kurs Vertrauen zurückzugewinnen ist.